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To be or not to be #paintings

Das Abendmahl – Leonardo da Vinci (1498)

Das letzte Abendmahl als große Girls-Only-Partyfeier. Ein Bild, das euch beim Betrachten vielleicht ein bisschen zum Schmunzeln bringt. Oder auch zum Nachdenken anregt – über Geschichte, die zum Großteil von Männern geschrieben wurde.

Das Mädchen mit den Perlohringen (1665)

Ein Typ dessen Blick unwiderstehlich ist. Nicht nur Girls wissen wie man mit Augen eine betörende Wirkung hinterlässt. Stärke war gestern, heute können sich auch Jungs von ihrer zarten Seite zeigen.

Goethe in der Campagna - Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1787)

Wo sind die ganzen großen Dichterinnen in der Geschichte? Wären wir schon 1787 unterwegs gewesen, dann säße da genau so eine Badass-Dichterin, die dem berühmten Goethe in nichts nachstünde.

Self Portrait dedicated to Dr. Eloesser (1940) - Frida Kahlo

Frida Kahlo steht für eine Schönheit, die sich nicht dem gängigen Schönheitsideal anpassen will. Genauso steht unser Bild für Diversität. Blumen im Haar eines Mannes sind genauso schön, wie im Haar einer Frau. Wir stehen dafür ein, Grenzen aufzubrechen und dadurch mit gängigen Idealen zu brechen.

Die Erschaffung Adams - Michelangelo (1512)

Michelangelos berühmtes Deckenfresko findet man in der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Ein Bild, auf dem Adam von Gott geschaffen, auf die Erde gelassen wird. In unserer Version geht es um eine andere Erschaffung oder besser, Entdeckung. Die, der eigenen Sexualität, das Erleben der ersten Periode. Die Entwicklung eines Mädchens zur Frau, bei der wir uns manchmal wünschen, jemand hätte uns ein Tampon gereicht und Antworten auf all unsere Fragen gegeben.

Die Geburt der Venus - Sandro Botticelli (1486)

Auch unsere Version von Botticellis Geburt der Venus spielt mit verkehrten Rollen. Ein Brokkoli als Phallussymbol. Eine kleine Anspielung auf den Fitness- und Ernährungswahn als Ersatzbefriedigung? Vielleicht. Interpretieren dürft ihr selbst.

American Gothic - Grant Wood (1930)

Auch wenn der Maler das, dem amerikanischen Realismus zuzuordnende Bild, selbst nicht in einem satirischen Sinne gemalt hat, wird es  heute doch häufig als Parodie für puritanische Moralisten gesehen. Genau deshalb, besteht unsere Version aus einem gleichgeschlechtlichen Paar. Der Dreizack ist ein kleiner Seitenhieb auf religiöse Fundamentalisten und ihrer Homophobie.

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